Kurschwerpunkte

Arthrose

Gelenkschmerzen gehören zu den häufigsten altersbedingten Beschwerden. Arthrose ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung und tritt beispielsweise in den Knien, der Hüfte oder im Schulterbereich auf. In vielen Fällen sind schmerzende Gelenke ein deutlich spürbares Symptom. Man spricht auch von Gelenkverschleiß. 

 

Arthritis

Eine Gelenkentzündung (Arthritis) löst nicht nur Schmerzen aus, sondern es kommt auch zu einer Schwellung des Gelenks und einer Überwärmung oder Rötung des betroffenen Bereichs. Dies sind die typischen Zeichen einer Entzündung.

 

Asthma

Hierbei handelt es sich um eine in Schüben auftretende chronische Entzündung der Bronchien, bei der sich die Atemwege verengen. Hier wird zwischen allergischem und nicht-allergischem Asthma unterschieden. Zu den Auslösern gehören beim allergischen Asthma u. a. Pollen, Staub oder Nahrungsmittel, wobei beim nicht-allergischen Asthma häufig Anstrengung, Kälte, Tabakrauch, Stress oder Medikamente eine Ursache sein können. Typische Symptome sind hier Husten, Atemnot, Kurzatmigkeit, Engegefühl in der Brust, pfeifende oder brummende Atemgeräusche und mühsames Ausatmen. Die Bronchien reagieren durch eine chronische Entzündung überempfindlich, wobei die Schleimhaut, die das Innere der Bronchien auskleidet, anschwillt und Schleim produziert. In schweren Fällen bleibt bei jedem Atemzug etwas Luft in der Lunge, was sich Überblähung nennt. Der Sauerstoffaustausch funktioniert nur noch eingeschränkt. Es kann zu einem Sauerstoffmangel im Blut kommen. Asthma tritt in Schüben auf. Das bedeutet, dass sich die Symptome immer wieder bessern oder sogar vollständig verschwinden.

 

Atemwegserkrankungen

Die Atemwege leiten Luft in jene Bereiche der Lunge, in denen Sauerstoff aus der Atemluft an das Blut abgegeben wird. In umgekehrter Richtung wird Kohlendioxid aus den Lungen über die Atemwege nach außen befördert. Erkrankungen der Atemwege können diese Vorgänge behindern und so den gesamten Körper schwächen.Atemwegserkrankungen können aber auch in einzelnen Abschnitten des Atmungstraktes sowie in jedem dieser Bereiche gleichzeitig auftreten. Die häufigsten Atemwegserkrankungen sind Entzündungen der Atemwege. Doch auch Allergien, andere den gesamten Körper betreffende (systemische) Erkrankungen und Krebserkrankungen kommen als Krankheitsursachen in diesem Bereich des Körpers infrage.

 

Bewegungsapparat / Stützapparat

Der Bewegungsapparat ist ein komplexes Organsystem des menschlichen Körpers, welches der Sicherung der Körpergestalt, der Körperhaltung sowie der Bewegung bzw. Fortbewegung (Mobilität) des Körpers dient. Der Bewegungsapparat bildet mit dem Stützapparat (= passiver Bewegungsapparat) eine funktionelle Einheit und wird deshalb häufig gemeinsam als Stütz- und Bewegungsapparat besprochen. Der Bewegungs- und Stützapparat wird in den passiven und den aktiven Bewegungsapparat unterteilt. Während mit dem passiven Bewegungsapparat (Stützapparat) alle nicht beweglichen Teile (z.B. Knochen, Gelenke, Bänder, Bandscheiben) gemeint sind, umfasst der aktive Bewegungsapparat die beweglichen Teile wie Muskeln, Sehnen und Faszien.

 

Bluthochdruckerkrankungen

Bluthochdruck (Hypertonie) ist eine weit verbreitete Erkrankung. Hier sind die Blutdruckwerte auf einem stetigen Hoch. Häufige Symptome sind hier beispielsweise Kopfschmerzen (oft morgens), Schwindel oder schnelle Ermüdung. Individuell trägt der Blutdruck natürlich Schwankungen mit sich. Aufregung oder starke körperliche Anstrengungen lassen den Blutdrück steigen, wohingegen bei Ruhe oder Schlaf ein niedriger Blutdruck vorhanden ist. Diese Blutdruck-Schwankungen sind normal und dadurch passt sich der Körper an die jeweilige Situation an. Auf Dauer schädigt Bluthochdruck die Gefäße und trägt so zur Entstehung von Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall bei.

 

Bronchitis

Die Bronchitis ist eine Entzündung der Schleimhaut in den Bronchien. Sie wird meist durch (Erkältungs-) Viren ausgelöst und heilt innerhalb weniger Tage von selbst aus. Die Betroffenen fühlen sich in der Zeit krank und unwohl. Typische Symptome sind vor allem Husten (anfangs trockener Reizhusten, später mit schleimigem Auswurf) oder Schnupfen, eventuell auch Fieber, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen oder Heiserkeit. Eine Bronchitis kann aber auch Komplikationen verursachen und muss bei längerer Dauer in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden.

 

Chronische Entzündungen / Chronische Schmerzerkrankungen

Entzündungen sind als Abwehrreaktion gegen Krankheitserreger lebenswichtig. Lebensbedrohlich können sie sein, wenn diese Abwehrleistung des Körpers zu einem Dauerzustand wird, also chronisch. Dann schädigen Entzündungen gesunde Organe und werden zum Nährboden für zum Teil schwere Folgeerkrankungen. Deshalb gilt es, durch geeignete Maßnahmen wirksam vorzubeugen und den eigenen Körper aufmerksam zu beobachten, um chronische Entzündungen frühzeitig erkennen und behandeln zu können.
Inzwischen weiß man, dass die chronische Entzündung für Krankheiten wie Alzheimer, Arteriosklerose, Arthritis, Asthma, Demenz, Diabetes, Herzinfarkt, Krebs, Morbus Crohn, Multiple Sklerose, Neurodermitis, Parkinson, Schlaganfall und Schuppenflechte mitverantwortlich ist. Denn mit der Entzündung mobilisiert das Immunsystem Botenstoffe, die nicht nur Krankheitserreger bekämpfen, sondern immer häufiger auch gesundes Gewebe angreifen. Zudem sind immunologische Signalstrukturen für die Alterungsprozesse bedeutsam, sodass Alterskrankheiten, aber auch das Altern selbst von Wissenschaftlern als Entzündungsgeschehen interpretiert werden.
Statistiken belegen: Die Anzahl chronisch-entzündlicher Erkrankungen hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen – Tendenz weiter steigend. Auffällig ist dieser Trend vor allem in Industrieländern, sodass chronische Entzündungen mittlerweile sogar als Zivilisationsphänomen bezeichnet werden. Erklären lässt sich das durch den modernen Lebensstil, der – geprägt durch ein ungesundes Ess- und Bewegungsverhalten sowie Stressfaktoren – den entzündlichen Prozessen im Körper Vorschub leistet.

 

Diabetes Mellitus

Diabetes Mellitus  ist eine chronische Stoffwechselerkrankung. Betroffene haben zu viel Glukose (Zucker) im Blut und scheiden daher auch Zucker mit dem Urin aus. Im Volksmund spricht man deshalb auch von der Zuckerkrankheit. Je nach Ursache der Überzuckerung oder Hyperglykämie  so der Fachbegriff, unterscheidet man verschiedene Diabetesformen, z. B. den Typ-1- und den Typ-2-Diabetes. Gemeinsames Merkmal beider Krankheitsformen ist der zu hohe Blutzuckerspiegel. Der Grund dafür ist, dass der Körper entweder kein Insulin mehr produziert (Typ-1-Diabetes) oder es nur noch unzureichend produziert und es nicht mehr ausreichend nutzen kann (Typ-2-Diabetes). Das Hormon Insulin sorgt dafür, dass die Glukose im Blut in die Körperzellen transportiert und dort in Energie umgewandelt werden kann. Glukose ist unser Hauptenergielieferant, er steckt in allen stärke- und zuckerhaltigen Lebensmitteln und Getränken. Fehlt Insulin, gelangt nicht genug Blutzucker in die Zellen, wo er gebraucht wird. Stattdessen häuft er sich im Blut an und verursacht eine Reihe von Problemen. Deshalb sollte Diabetes frühzeitig erkannt und behandelt werden.

 

Durchblutungsstörungen

Bei Durchblutungsstörungen kann das Blut nicht mehr ungehindert durch die Gefäße fließen. Das kann akut passieren oder sich schleichend entwickeln. Besonders oft betreffen Durchblutungsstörungen Beine, Füße, Arme und Hände. Typische Symptome sind blasse Haut an den jeweiligen Körperstellen, Kribbeln sowie Schmerzen bei Belastung. Verantwortlich für den gestörten Blutfluss sind durch Verkalkung oder Blutgerinnsel verengte bzw. verstopfte Blutgefäße. Die Symptomen bei Durchblutungsstörungen der Extremitäten kalte Gliedmaßen, Schmerzen, Taubheitsgefühle, blasse Haut, schlechte Wundheilung, fehlender Puls im betroffenen Glied bei Gefäßverschluss. Bei Durchblutungsstörungen von Organen zum Beispiel Darminfarkt, koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt, Schlaganfall.

 

Dysfunktion des vegetativen Nervensystems

Das vegetative Nervensystem reguliert bestimmte Prozesse im Körper, z. B. Blutdruck und Atemfrequenz. Dieses System arbeitet automatisch (autonom), ohne bewusste Mitwirkung einer Person. Störungen des vegetativen Nervensystems können sich auf jeden Teil des Körpers oder jeden Prozess auswirken. Vegetative Störungen können reversibel oder progressiv sein. Störungen des vegetativen Nervensystems sind auf eine Schädigung der vegetativen Nerven oder des Teils des Gehirns zurückzuführen, der die Körperprozesse steuert. Sie können jedoch auch ohne erkennbare Ursache von allein auftreten. Häufige Ursachen von Störungen des vegetativen Nervensystems sind unter anderem Diabetes (die häufigste), Erkrankungen des peripheren Nervensystems, Älterwerden, Parkinson-Krankheit.

 

Entschlackung / Entschlackung / Fastenkur / Übergewicht

Eine Entschlackung befreit den Körper von eingelagerten Stoffen, die ihn schädigen könnten. Man will sozusagen den Körper „entgiften“. Entschlacken gehört zu den Naturheilverfahren. Es wird viel Obst und Gemüse verzehrt und viel getrunken, um die sogenannten Schlacken aus dem Körper zu spülen.

Eine Fastenkur wirkt nicht nur entschlackend auf den Körper, sondern reinigt ihn auch von Schadstoffen und gibt ihm verlorene Energie zurück. Als kleines Extra, nimmt man ganz nebenbei auch noch ein paar Pfunde ab. Durch den gänzlich oder fast vollständigen Verzicht auf feste Nahrung, beginnt der Körper, vorhandene Depots zu leeren und baut somit eingelagerte Kohlenhydrate, Fettreserven und Vorräte an Eiweiß aus dem Bindegewebe ab. Durch die vermehrte Flüssigkeitszufuhr wird der Körper entwässert und kann leichter Schlacken und Giftstoffe ausscheiden.

Übergewicht entsteht, wenn dem Körper langfristig mehr Energie zugeführt wird, als er braucht. Übergewicht belastet den gesamten Organismus, und zwar umso stärker, je mehr überschüssige Kilos jemand auf die Waage bringt. So lastet das hohe Körpergewicht schwer auf den Gelenken, besonders auf jenen im unteren Wirbelsäulenbereich sowie auf den Hüft-, Knie- und Sprunggelenken. Die Gelenke werden schneller abgenutzt und schmerzen.

 

Frauenleiden / Frauenerkrankungen / gynäkologische Erkrankungen

Als gynäkologische Erkrankungen oder Frauenkrankheiten werden all jene Krankheiten bezeichnet, die die weiblichen Geschlechts- und Fortpflanzungsorgane betreffen. Zu den häufigsten gynäkologischen Erkrankungen und Frauenbeschwerden gehören etwa Unterleibserkrankungen wie die Endometriose oder Myome, Beschwerden in den Wechseljahren, Hormon- und Zyklusstörungen sowie Menstruationsbeschwerden wie Regelschmerzen oder das Prämenstruelle Syndrom. Auch entzündliche Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane sind häufige auftretende Beschwerdebilder bei Frauen. Hierzu gehören etwa die Eierstockentzündung, die Gebärmutterentzündung, die Scheidenentzündung (Kolpitis) und die Brustentzündung (Mastitis).

 

Gastroenterologische Erkrankungen (Magen und Darm)

Unter gastroenterologische Erkrankungen gehören alle Beschwerden die den Magen-Darm Trakt, die Leber, die Galle und die Bauchspeicheldrüse betreffen. Hierzu zählen Krankheiten des Magens (z.B. Gastritis, Ulcera) und des Darmes (z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Reizdarmsyndrom oder Zöliakie). Aber auch Tumore im Magen oder Darmbereich sowie Störungen der Leber, wie Leberzirrhose oder Hepatitis gehören zu den gastroenterologischen Erkrankungen.

 

Gefäßerkrankungen

Vom Herz gelangt das mit Sauerstoff frisch angereicherte Blut über die Adern bis in die feinsten Blutgefäße. Von dort fließt es zurück und gelangt über die Venen zurück zum Herzen. Erkrankungen von Venen und Adern stören den lebenswichtigen Fluss des Blutes und haben daher häufig schwer wiegende Auswirkungen. Bluthochdruck oder koronare Herzkrankheit beispielsweise sind zwei der wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall. Aber auch medizinisch weniger ernsthafte Besenreiser oder Krampfadern sind Erkrankungen der Blutgefäße. Auch Durchblutungsstörungen gehen in den allermeisten Fällen auf beschädigte Blutgefäße zurück. Eine besondere Rolle spielen die arteriellen Durchblutungsstörungen. Sie sind die Ursache für so ernste, mitunter sogar lebensbedrohende Erkrankungen wie Angina pectoris, Arteriosklerose, Koronare Herzkrankheit, Schlaganfall und paVK, die periphere arterielle Verschlusskrankheit. Die Schaufensterkrankheit ist ein Stadium der paVK. Thrombosen verursachen Durchblutungsstörungen in den Venen.

 

Hauterkrankungen / dermatologische Erkrankungen (Akne, Hautentzündungen)

Die Haut ist das größte Organ des Menschen und erfüllt vielfältige Funktionen: Sie regelt Feuchtigkeit und Temperatur, dient als Sinnesorgan und Schutzschild. Zugleich ist sie sensibel und braucht entsprechende Hautpflege. Wird sie vernachlässigt, entwickeln sich leicht Hautkrankheiten. Manche Krankheiten und Hautveränderungen können auch ohne eigenes Zutun auftreten. Hautkrankheiten können vielfältige Ursachen und Auslöser haben. Meist entstehen sie als Reaktion auf einen „Angriff“ von außen.                                                       Hauterkrankungen durch Infektionen sind ansteckend. Bakterien und Viren können immer dann wirksam werden, wenn sie durch eine Eintrittspforte wie eine kleine Verletzung die obere Hautschicht überwinden und sich in tieferen Schichten breitmachen. Die körpereigene Abwehr versucht, sie zu attackieren, was zu einer Entzündungsreaktion führt. So können einige Hauterkrankungen, wie zum Beispiel die Akne oder das Atherom, sowohl eine nicht-entzündliche als auch eine entzündliche Verlaufsform haben. Faktoren wie psychische Belastung sowie chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus begünstigen besonders entzündliche Hauterkrankungen.

 

Herzerkrankungen

Herzerkrankungen bzw. Herzkrankheiten sind Erkrankungen, die sich vorwiegend am Herzen manifestieren bzw. ihre Ursache im Herzen haben. Sie sind die Domäne der Kardiologie. Dies schließt operative Verfahren und Medikamentengaben gleichermaßen mit ein. Herzkrankheiten können viele unterschiedliche Ursachen haben, die von angeborenen Herzfehlern über Allergien bis hin zu entzündlichen Herzerkrankungen reichen. Ganz besonders häufig treten die sogenannten koronaren Herzerkrankungen auf, welche durch eine allmähliche „Verkalkung“ der Herzkranzgefäße gekennzeichnet sind und zu Angina Pectoris oder einem Herzinfarkt führen können.

 

Hormonelle Erkrankungen

Hormonelle Störungen entstehen durch eine nicht genügende oder erhöhte Produktion an. Eine Blutuntersuchung (Hormonstatus) gibt genauere Hinweise, welche Hormone fehlen bzw. vom eigenen Körper zu wenig oder zu viel produziert werden. Eine Störung des Hormonhaushalts ist oft die Ursache für Erkrankungen der unterschiedlichsten Art. Ursachen können eine falsche Ernährung, Stress, verschiedene Umweltschadstoffe, zu viel oder zu wenig Sport sein. Alle diese Faktoren haben Auswirkungen auf den Hormonspiegel. Insbesondere Östrogen, Progesteron und Testosteron, Schilddrüsenhormone, Adrenalin, Cortison und Melatonin sind die Hormone, die spürbar in unser tägliches Leben eingreifen und sich bei Mangel oder Überproduktion negativ bemerkbar machen. Ein Ersatz von Hormonen durch Hormonersatzpräparate ist in manchen Fällen möglich.

 

Kehlkopf- und Halsentzündungen

Halsentzündungen werden meist durch einen Infekt verursacht, etwa eine Erkältung, Grippe oder Mandelentzündung, Entzündung der Stimmlippen (Laryngitis). Als Kehlkopfentzündung (Laryngitis) bezeichnet man eine akute oder länger anhaltende (chronische) Entzündung der Kehlkopfschleimhaut. Typische Symptome sind Heiserkeit und Husten. Eine akute Kehlkopfentzündung lässt sich meist mit einfachen Mitteln wie Schonung der Stimme, Dampfinhalationen sowie schleimlösenden und entzündungshemmenden Medikamenten behandeln. Sie heilt normalerweise innerhalb von wenigen Tagen folgenlos aus. Bei der selten auftretenden bakteriellen Begleiterkrankung verordnet der Arzt zusätzlich ein Antibiotikum. Schwillt die Kehlkopfschleimhaut stark an, kann es in seltenen Fällen auch zu Atemnot kommen. In diesen Fällen erfolgt die Therapie im Krankenhaus. Zur Abschwellung der Schleimhaut muss dann meist das entzündungshemmende Mittel Kortison gegeben werden. Die chronische Laryngitis kann zum Beispiel durch Rauchen, Schadstoffe in der Atemluft, eine andauernde übermäßige und falsche Belastung der Stimme oder durch den Rückfluss von Magensäure in Speiseröhre und Rachen entstehen. Die Behandlung richtet sich hier nach der Ursache.

 

Kreislauferkrankungen

Unter dem Begriff Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße zusammengefasst. Es handelt sich in der Regel um chronische Erkrankungen, die schwere Folgen haben können, wenn sie nicht konsequent behandelt werden. Die am häufigsten auftretenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die Koronare Herzerkrankung, Bluthochdruck, Herzmuskelentzündungen und Herzrhythmusstörungen.

 

Leber- und Gallenerkrankungen

Die Leber ist sehr widerstandsfähig und kann auch dann noch ihre Aufgaben erfüllen, wenn sie teilweise geschädigt ist. Zudem kann sie Schäden sehr gut reparieren, solange diese nicht zu schwerwiegend sind. Werden Leberschäden jedoch zu spät erkannt, können diese nicht mehr rückgängig gemacht werden. Eine typische Begleiterscheinung von Lebererkrankungen sind Müdigkeit und Leistungsabfall. Deshalb bezeichnen Mediziner auch „Müdigkeit als den Schmerz der Leber". Die häufigsten Lebenserkrankungen sind Gelbsucht, Hepatitis, Leberzirrhose, Fettleber. An der Unterseite der Leber befindet sich die Gallenblase, die die Form einer kleinen Birne hat. Sie speichert die Gallenflüssigkeit, die die Leber produziert. Bei Nahrungsaufnahme strömt die Galle zur Unterstützung der Verdauung in den Darm. Häufige Erkrankungen der Gallenblase sind Gallensteine, Entzündung der Gallenblase, Entzündung der Gallengänge.

 

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS). Chronisch bedeutet fortschreitend. Bei einer Autoimmunerkrankung richtet sich – vereinfacht gesagt – das Immunsystem gegen den eigenen Körper. Normalerweise ist das Immunsystem aber dafür zuständig, nur körperfremde Stoffe (wie z.B. Bakterien) abzuwehren. MS ist die häufigste nicht traumatische, also nicht durch einen Unfall oder ähnliches verursachte, zu Beeinträchtigungen führende neurologische Erkrankung bei jungen Erwachsenen. Die genaue Ursache von MS ist immer noch unbekannt. Man geht jedoch davon aus, dass das körpereigene Immunsystem Myelin angreift, wodurch der Informationsfluss über die Nerven beeinträchtigt wird. Derzeit ist eine MS nicht ursächlich („kausal“) heilbar. Es stehen jedoch Behandlungen zur Verfügung, die zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufs beitragen.

 

Nervenerkrankungen

Nervenerkrankungen sind sehr vielseitig und können nicht mit nur einem Wort umschrieben werden. Sie sind anders als man häufig meint, mehrheitlich von rein physischer Art. Es gibt eine Reihe von genauen Bezeichnungen, die jede für eine bestimmte Art der Nervenerkrankung stehen. Wenn man bei dem Namen Nervenerkrankung zunächst an einen geistig gestörten Zustand denkt, ist dies falsch. Es kann jeden ganz schnell treffen. Eine falsche Bewegung kann ausreichen, um einen Nerv einzuklemmen, aber auch eine Multiple Sklerose ist eine Nervenerkrankung. Ein Großteil der Nervenerkrankungen kann nicht bis zur Heilung behandelt werden. Manchmal ist die medikamentöse Behandlung eines Krankheitsbildes schwierig. Die Medikamente haben eine starke Wirkung und können auch auf das allgemeine Bewusstsein wirken und zu Eintrübungen oder Abhängigkeiten führen. Eine Behandlung gehört deshalb immer in die Hände eines Facharztes. Gleichzeitig können zu den körperlichen Nervenerkrankungen auch als Begleiterscheinung die seelischen Erkrankungen dazukommen. Manchmal ist für die Einstellung mit den hochwirksamen Medikamenten auch eine Einweisung in die klinische Psychiatrie notwendig. Diese hat in der Allgemeinheit den Ruf einer Nervenheilanstalt, dieser Name wurde früher für eine solche Einrichtung verwendet. Heute ist die Klinik für Neurologie eine Fachdisziplin im Krankenhaus, wie viele andere auch.

 

Neurologische Krankheiten

Neurologische Erkrankungen sind Erkrankungen des Nervensystems oder Erkrankungen, die das Nervensystem beeinträchtigen. Typische neurologische Alterskrankheiten sind Demenz und Parkinson. Weitverbreitete neurologische Erkrankungen sind beispielsweise Hirnhautentzündungen, ADS, ADHS und Multiple Sklerose. FSME und Borreliose werden von Zecken übertragen. Polyneuropathien sind vor allem eine Folge von Diabetes. Wie bei vielen anderen neurologischen Erkrankungen auch ist die genaue Ursache von Tourette-Syndrom oder Restless Legs noch nicht vollständig verstanden.

 

Neurosen

Eine Neurose (neurotische Störung) ist eine psychische Verhaltensstörung längerer Dauer, die den Betroffenen oft stark belastet. Bei einer Neurose ist keine organische Ursache erkennbar. Neurosen sind die am häufigsten gestellte Diagnose im Bereich psychischer Erkrankungen. Frauen sind stärker betroffen als Männer. Neurosen treten bevorzugt zwischen dem 25. und 50. Lebensjahr auf. Neurosen können, je nach Ausprägung, den Alltag stark einschränken und den Betroffenen zunehmend belasten. Man sollte sich bei neurotischen Verhaltensweisen deshalb vertrauensvoll an Arzt melden, besser noch an einen Psychologen oder Psychotherapeuten.

 

Nieren- und Harnwegserkrankungen

Nieren- und Harnwegserkrankungen können eine oder beide Nieren, einen oder beide Harnleiter, die Blase, die Harnröhre, beim Mann die Prostata, einen oder beide Hoden oder die Nebenhoden betreffen.

 

Onkologische Erkrankungen

Onkologische Erkrankungen sind ein Sammelbegriff für eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Tumorerkrankungen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Verläufen. Prinzipiell unterscheidet man bei den Tumorerkrankungen zwischen bösartigen (Krebserkrankung) und gutartigen, heilbaren Erkrankungen.

 

Osteoporose

Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung im Alter. Die auch als Knochenschwund bezeichnete Krankheit ist gekennzeichnet durch eine Abnahme der Knochendichte aufgrund des übermäßig raschen Abbaus der Knochensubstanz und -struktur. Das komplette Skelett kann von diesen Knochenbrüchen befallen werden. Osteoporose ist bislang nicht heilbar. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung. Anderenfalls schreitet der Knochenschwund immer weiter fort. Das bedeutet dann zunehmende Schmerzen und gehäufte Knochenbrüche. Die Osteoporose wird durch nicht-medikamentöse Maßnahmen wie ausreichend Bewegung (Sport, Krankengymnastik) und richtige Ernährung; Kalzium- und Vitamin-D-Präparate; Osteoporose-Medikamente (Bisphosphonate etc.); Behandlung von Grunderkrankungen (bei sekundärer Osteoporose); evtl. Operation bei Knochenbrüchen

 

Psychische Erkrankungen (Depression / Stress / Erschöpfung / Ermüdung / Übermüdungszustände)

Eine psychische oder seelische Störung ist ein Zustandsbild, das durch krankheitswertige Veränderungen des Erlebens und Verhaltens gekennzeichnet ist. Es kann mit Abweichungen der Wahrnehmung, des Denkens, Fühlens oder auch des Selbstbildes (Selbstwahrnehmung) einhergehen. Psychische Störungen sind typischerweise mit deutlichem persönlichem Leidensdruck oder Belastungen und Problemen in mehreren Lebensbereichen verbunden. Häufigste psychische Erkrankungen  sind Depression, Stress, Erschöpfung, Ermüdung, Übermüdungszustände.

 

Rheuma

Rheuma ist ein Sammelbegriff für viele verschiedene Krankheiten. Fast 400 unterschiedliche rheumatische Erkrankungen sind beschrieben und gerade zu Beginn der Beschwerden können die richtige Einordnung der Symptome und damit die gezielte Therapie schwierig sein. Die Symptome der Krankheit können zwar behandelt werden, jedoch sind die Ursachen noch immer nicht vollständig erforscht. Außerdem ist die Mehrzahl der rheumatischen Erkrankungen nicht heilbar. Mit einer rechtzeitig einsetzenden Therapie können jedoch schlimme Entwicklungen gebremst werden.

 

Schilddrüsenerkrankungen

Schilddrüsenerkrankungen können sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. So sind Stoffwechsel- und Befindlichkeitsstörungen typisch für eine Über- oder Unterfunktion des Organs. Entzündungen der Drüse können mit Schmerzen verbunden sein, eine Vergrößerung des Organs mit Druck- oder Engegefühl. Es gibt jedoch auch Schilddrüsenerkrankungen die lange Zeit symptomlos verlaufen und erst im fortgeschrittenen Stadium Beschwerden auslösen. Fast alle Schilddrüsenerkrankungen sind gutartig. Nur in höchstens 5 % der Fälle verbirgt sich ein bösartiger Tumor hinter der Störung. Für die Therapie von Schilddrüsenerkrankungen kann auf Medikamente, Operationen sowie die Gabe von radioaktivem Jod zurückgegriffen werden.

 

Stoffwechselerkrankungen

Alle Vorgänge im menschlichen Körper beruhen auf chemischen Reaktionen. Ständig werden Stoffe aufgenommen, abgebaut, umgewandelt oder ausgeschieden. Stoffwechsel, das ist die Gesamtheit dieser Vorgänge. Fehlen dem Körper wichtige Substanzen oder produziert, speichert bzw. erhält er zu viele davon, geraten Körperkreisläufe aus dem Gleichgewicht. Es können Stoffwechselkrankheiten entstehen. Stoffwechselerkrankungen sind also Krankheiten, welche durch Störungen eines oder mehrerer Stoffwechselwege entstehen – zu den häufigsten zählen Diabetes mellitus, Gicht, Störungen der Schilddrüsenfunktion sowie Übergewicht.

 

TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)

Die Traditionelle Chinesische Medizin beinhaltet die Therapieformen der Akupunktur, Kräuterheilkunde, chinesischen Diäthetik, Qigong, Tai-Chi und Tuina. Sie entstand aus jahrtausendelanger Beobachtung der Natur und geht davon aus, dass sich die Phänomene der Natur (Makrokosmos) im Menschen und seinen Krankheitsbildern (Mikrokosmos) widerspiegeln. Traditionelle chinesische Therapiemethoden beinhalten eine ganzheitliche Herangehensweise auf Grundlage differenzierter diagnostischer Methoden, aus welchen eine individuelle Therapie entwickelt wird. Ziel der Behandlung ist es, den freien Fluss der Energie (Qi) des Menschen wiederherzustellen, ihn in seine Mitte zu bringen und ihm eine gesunde Lebensweise im Einklang mit Natur und Umwelt nahezubringen.

 

Verdauungserkrankungen

Verdauungserkrankungen sind weit verbreitet. Dabei handelt es sich um Erkrankungen des aus Mundhöhle, Speiseröhre, Magen, Darm und After bestehenden Magen-Darm-Traktes sowie um Erkrankungen der mit dem Magen-Darm-Trakt verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Zu den häufigsten Verdauungserkrankungen gehören unter anderem Tumorerkrankungen des Verdauungstraktes wie Magen- und Darmkrebs, Lebererkrankungen wie Hepatitis und Leberzirrhose sowie die entzündlichen Darmerkrankungen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Das häufigste – und gleichzeitig sehr unspezifische Symptom – sind Bauchschmerzen. Weitere häufige Symptome bei Verdauungsstörungen sind Übelkeit und Erbrechen, Appetitlosigkeit.

 

Wirbelsäulenerkrankungen

Unser Rückgrat bestimmt unsere Haltung und unsere Wirbelsäule hält uns aufrecht. Sie ist ein komplexes System aus Wirbeln, Bandscheiben, Bändern und Muskeln. Bei den Erkrankungen der Wirbelsäule wird zwischen den entzündungsbedingten und den degenerativen Erkrankungen unterschieden. Während sich degenerative Wirbelsäulenerkrankungen meistens um den natürlichen Abnutzungsprozess von Muskeln, Bändern, Wirbelkörpern und Bandscheiben drehen, beschreiben entzündliche Erkrankungen der Wirbelsäule Entzündungen von Bandscheiben und Wirbelkörpern. Erkrankungen der Wirbelsäulen können sich auf verschiedene Weise äußern. Neben Schmerzen bei Belastung können Rückenmarksverletzungen z.B. auch neurologische Ausfälle hervorrufen, welche sich dann in Form von Kribbeln, Taubheitsgefühlen oder Muskelschwäche/-lähmungen äußern. Um einer Wirbelsäulenerkrankungen entgegenzuwirken, sollte auf eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Sporteinheiten oder Bewegung geachtet werden. Bestens geeignet für die schonende Kräftigung der Rückenmuskulatur sind Schwimmen, Wandern und Wassergymnastik, aber auch Entspannungstechniken wie Yoga, Pilates und Tai Chi fördern eine gute Körperhaltung. Eine gesunde Ernährung beugt außerdem Übergewicht und somit einem höheren Risiko für Bandscheibenkrankheiten vor.

Behandlungslexikon A-Z (Auszug)

(BP) Behandlungspaket = Mind. 2 Behandlungen an Werktagen (Mo. - Fr.) nach ärztlicher Verordnung, inkl. medizinischer Betreuung. Anwendungen werden je nach Belegung und Saisonzeit sowohl vormittags als auch nachmittags durchgeführt. Die Alles Inklusive Kur nach ärztlicher Verordnung ist aus medizinisch sinnvollen Gründen bis auf max. 5 Anwendungen pro Werktag beschränkt. Am An- und Abreisetag werden keine Anwendungen durchgeführt.

 

Aerosolbehandlung = Dient der Inhalationstherapie. Inhalationsgeräte zerstäuben Medikamente, die der Patient durch Inhalation in den Körper aufnimmt.

Aquavibron = Vibrations-Massage mit Wasser.

Akupressur = „Akupunktur“ mit den Fingerspitzen.

Akupunktur = Energiepunkte der Körperoberfläche werden mittels Nadeln behandelt, wie z.B. bei Schmerzbekämpfung, Stimulation von Stoffwechselprozessen u. zur Anregung des Organismus. Anwendung mit Nadeln, elektrisch oder per Laser.

Algenbehandlung = Ausgesuchte Meeresalgen sind die Basis für Packungen. Sie enthalten Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und Aminosäuren und regen den Stoffwechsel an.

Aqua-/Wassergymnastik = Bewegungen im Wasser, die mit Musik oder Geräten unterstützt werden können. Die Bewegung gegen den Widerstand des Wassers strafft den Körper und entlastet durch den Auftrieb Gelenke und Wirbelsäule.

Aromatherapie = In Form von Massagen, Bädern, Kompressen oder Packungen werden ätherische Öle verabreicht, die auch über den Duft wirken.

 

Balneotherapie = Behandlungen mit Heilwasser (Trinkkuren), Heilpelodien (Moor und Schlamm), Wasser (Hydrotherapie, medizinische Bäder), Kälte und Wärme (Kneipp-Kur), Inhalationen und einer Umstellung der Ernährung.

Bioptron = Farblicht, unterstützt die Zellaktivierung.

Bioresonanz = Aus dem NASA Bereich, moderne Methode für einen Gesundheitscheck und Behandlung mehrerer Krankheiten u.a. Allergien, Migräne, Schlafstörungen.

Biostimulationslaser = Ist hochwirksam bei z.B. Schmerzen durch Rheuma, Sehnen und Muskelentzündungen, degenerativen Erkrankungen der Gelenke und Narben. Es handelt sich dabei um eine nichtinvasive Laserbehandlung.

Bio-V-Lampe = Bestrahlung mit polarisiertem sichtbarem Licht. Fördert die Zellregenerierung und hilft somit bei Hautkrankheiten. Des Weiteren wird das Immunsystem gestärkt und kann es schmerzstillend wirken.

CO2-Bad = Bad mit Quellwasser aus tiefen kohlehaltigen Schichten der Erde kommend, wodurch es gasförmiges CO2 aufgenommen hat. In der Haut erweitert die Kohlensäure die arteriellen Blutgefäße.

 

Depilation = Verfahren zur Haarentfernung, bei dem nur der sichtbare Teil des Haares außerhalb der Haut entfernt wird.

Diadynamik = Elektrische Ströme mit Niederfrequenz und veränderlichen Parametern. Es wird die Durchblutung der Haut und tiefer liegendem Gewebe erreicht.

 

Eigenbluttherapie = Ist als Reiz-Reaktionstherapie ein klassisches naturheilkundliches Verfahren.

Elektrotherapie = Wird mit Hilfe von elektrischen Strömen bei Erkrankungen der Gelenke und des Bewegungsapparates angewandt (u.a. Diathermie, Träbert-Strom, Galvanisation,

Kotz-Strom, Elektrostimulation, Nemecas Strom)

Entspannungsmassage = Der Körper wird mit sanften, langsamen und rhythmischen Streichbewegungen in einen Ruhezustand versetzt. Sie dient vor allem dem Abbau von Stress.

 

Fango = Heißer Mineralschlamm in Form von Packungen, Umschlägen oder Bädern zur Behandlung von Entzündungen, Gelenk- und Nervenerkrankungen.

Farblichttherapie = Die Hauptfarben Rot, Gelb und Blau beeinflussen über die Augen das Gehirn und wirken beruhigend, entspannend oder aktivierend auf die Psyche.

Fußreflexzonenmassage = Verschiedene Organe werden durch eine punktförmige Massage an der Fußsohle stimuliert.

 

Galvanische Bäder = Vierzellen- oder Zweizellenbäder.

Ganzkörper-Aromamassage = Die verwendeten ätherischen Öle wirken beruhigend auf die Psyche und pflegend auf die Haut, das Massieren stärkend auf die Muskulatur. Wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus.

Gruppenheilgymnastik = Mehrere Patienten befinden sich in einer Gruppe mit ähnlichen Bewegungskrankheiten, die Übungen werden dem Krankheitstyp angepasst.

 

Heilgymnastik = Spezielle (insbesondere passive) Übungen und Maßnahmen dienen einer Verbesserung der Körperhaltung und einer Kräftigung der Muskulatur und steigern das  Körperbewusstsein bei dem Patienten.

Heilmassage = Durch die Bearbeitung der Hautareale werden die Hautschichten verschoben und voneinander gelöst. So können die Ablagerungen, die sich in den einzelnen Schichten befinden, zerrieben und Verklebungen

gelöst werden.

Heilwasser = Bad mit Heilwasser (entstammt unterirdischen Wasservorkommen und ist von Natur aus rein), hat einen natürlichen Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen.

Hot-Stone-Massage = Massagetechnik, bei der mit erwärmten Steinen, die auf die Haut gelegt werden, gearbeitet wird.

Hydrojetmassage = Wasserbett mit Massageautomatik, bei der ein starker Wasserstrahl die Muskeln lockern soll.

Hydrotherapie = Überbegriff für alle Behandlungen mit Wasser, zur Stärkung des Immunsystems und Schmerzlinderung.

Hydroxeur = Bezeichnung für eine spezielle Massagewanne. Über 100 Wasser- und Luftdüsen sorgen für eine Unterwasservibrationsmassage.

 

Inhalation = Beim Einatmen werden die Inhaltsstoffe der Heilquellen zusammen mit reichlich Feuchtigkeit über die Atemwege und Lungen angenommen.

Interdynamik = Interferenzströme mit regulierter Frequenz. Indikation: schmerzstillend, aktive Gewebedurchblutung, Anregung der schwachen Skelettmuskeln (z.B. bei einer chronischen Krankheit).

Interferenzmassage = Durch Kopplung von Vibration und Tiefenstrom werden die Muskelaktivität und das Nervensystem angeregt und behandelte Körperpartien stark durchblutet.

Iontophorese = Einführung von Ionen mit Hilfe von Gleichstrom durch die Haut in den Körper, wobei die Ionen von der inaktiven Elektrode in untere Hautschichten eindringen und in den Blutkreislauf gelangen.

 

Kaisermassage = Eine spezielle Ganzkörpermassage, welche die Durchblutung fördert, wobei sich ein wohltuender Entspannungszustand einstellt und das Nervensystem beruhigt wird. Linderung von chronischen Schmerzen und Verspannungen.

Kneippkur = Wasserpfad mit verschiedenen Untergründen (Kies, Sand, etc.) - regt die Durchblutung an.

Krenotherapie = Hierbei handelt es sich um eine Trinkkur. Unter anderem zur Bekämpfung von Harnwegsinfektionen.

Kryotherapie = Kältebehandlung zur Entzündungshemmung. Entweder mittels kaltem Dampf oder in Kältekammern.

 

La-Stone Massage = Körperbehandlung, die auf Kombination von Wärme- und Kältereizen aufgebaut ist.

Lasertherapie = Die Wirkung des monochromatischen, kompakten Lichtstrahls von großer Energiedichte kann in das tiefer gelegene Gewebe des menschlichen Organismus eindringen.

Lomi-Lomi = Traditionelle hawaiianische Massage.

Lymphdrainage = Sanfte Streichmassage, die Schwellungen abbaut, das Lymphsystem stärkt und bei Couperose (erweiterte Äderchen) hilft.

 

Magnetotherapie = Bei Erkrankungen des Bewegungsapparates werden die betroffenen Körperteile zur Anregung von Stoffwechselprozessen einem magnetischen Spannungsfeld ausgesetzt.

Manuelle Übungen = Diese Übungen sind auf die „leistungsschwächsten“ Patienten zugeschnitten, es werden sowohl passive als auch aktive Übungen vorgenommen.

Massage = Universelle Therapie (in zahlreichen verschiedenen Formen) gegen körperliche und psychische Leiden (u.a. Stress, Nervosität, Ängste).

Mechanotherapie = Medizinische Behandlungen durch mechanische Beeinflussung des Körpers in Form von Massage, Krankengymnastik und Behandlungen durch Apparate.

Mikrodermabrasion = Kleine Kristalle werden auf die Haut gestrahlt und durch ein Vakuum wieder abgesaugt. Dadurch wird die obere Hautschicht abgetragen. Durch diese Anwendung werden viele Hautprobleme wie z.B. Narben, Pigmentstörungen, Dehnungsstreifen, Hautunreinheiten und auch Falten bekämpft.

Milch-Honig-Körperpackung = Tiefenreinigendes und desinfizierendes Salz-Honig-Körperpeeling mit anschließender Milch-Honig-Körperpackung. Es hilft der Haut, Elastizität und Frische zu bewahren.

Mineralbad = Das Bad erfolgt in Mineralwasser mit hohem CO2-, Mineralsalz- und Huminsäurengehalt. Das Kohlendioxid wird durch die Haut resorbiert, erhöht deren Durchblutung und wirkt positiv auf Herz und Nieren.

Moorbad = Moor fördert die Durchblutung, regt den Stoffwechsel und die Tätigkeit der Hormondrüsen an.

 

Neuraltherapie = Injektion von Procain in „Schmerzherde“ zur Schmerzlinderung.

 

Ohrkerzenbehandlung = Wärme- und Druckausgleichs-Behandlung, wird vielfach auch bei Kopf- oder Ohrenschmerzen und Gleichgewichtsstörungen eingesetzt.

Ozonbad bzw. trockenes Ozonbad = Einem Sprudelbad wird zusätzlich Ozon beigefügt. In geringen Dosen regt Ozon den Selbstreinigungsmechanismus der Lunge an und wirkt gesundheitsfördernd.

 

Parafango = Gemisch aus Paraffin und Fango.

Paraffinpackung = Die erkrankten Körperteile werden mit flüssigem Paraffin bedeckt, um Tiefenwärme zu erzeugen.

Peeling = Abgestorbene Hautzellen werden mit oft körnigen Trägerstoffen, z. B. einer Salz-Öl-Mischung, von der Haut gerubbelt.

Perlenbad = Durch Sauerstoff bereichernde Wirkung, ernährt die Haut den ganzen Körper. Reduziert Effekte der chronischen Müdigkeit, steigert Vitalkräfte und Energie.

Physiotherapie = Ist eine Form der äußerlichen Anwendung von Heilmitteln; im Zentrum steht das an die Fähigkeiten des Patienten angepasste Vermitteln des physiologischen

Wohlbefindens.

Phonophorese = Ist eine Schallwellentherapie mit Hilfe von Stimmgabeln. Diese werden an z.B. Akupunkturpunkte des Körpers gehalten und in Schwingungen versetzt. Wirkt beruhigend auf den Körper und kann die Heilung fördern.

 

Radonbad/Radoninhalation = Therapeutische Anwendung des radioaktiven Elements Radon. Es wird dafür Radon benutzt, welches vom Erdboden freigesetzt wird. Diese Behandlung findet seine Anwendung bei Erkrankungen des Bewegungsapparats (degenerative Wirbelsäulenerkrankungen), Rheuma, Erkrankungen der Atemwege (Asthma) und Erkrankungen der Haut (z.B. Neurodermitis).

Reizstrombehandlungen = Schwache elektrische Ströme werden zur Punktstimulation eingesetzt. An die Akupunkturnadeln werden Klammern gesetzt, durch die Strom an

die betroffenen (schmerzhaften) Stellen fließen kann. Dies erzielt eine Schmerzlinderung und fördert die Durchblutung der Haut und Muskulatur.

 

Salz-/Solebad = Bad in Salz-/Solewasser.

Salzgrotte = Jeder Atemzug liefert Ihnen wertvolle Mineralien und Mikroelemente, wie z.B. Jod, Magnesium, Calcium, Kalium, Brom, Eisen, Natrium oder Selen. Steigert die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit und stärkt die Abwehrkräfte Ihres Organismus.

Weiße Socken erforderlich!

Sauerstoff-Therapie = Stoffwechselfunktion der Haut steigt an, Elastizität u. Spannkraft der Haut wird verbessert, die Hautfunktion aktiver und die Zellteilung und Zellerneuerung angeregt.

Schlammpackungen = Gemisch aus Mineralien und speziellen Erden wie Fango, Torf, Schlamm, Lehm, Schlick und Heilerde; wird auf verschiedene Körperpartien aufgetragen.

Schottische Dusche/Peitsche = Wasserstrahlbehandlung mit einem warmen und kalten Strahl gleichzeitig.

Schwefelbad = Ein Bad in entweder natürlichen Schwefelquellen oder in Form von  Thermalbädern. Durch die Haut gelangt der Schwefel ins Blut und an Stellen, an denen er gebraucht wird, trägt er zur Heilung bei. Die Durchblutung der Haut wird gestärkt, Herzschlag und Stoffwechsel verstärken sich und Gelenkentzündungen können gehemmt werden.

Seifenschaummassage = Körper-Peeling mit speziellen Peeling-Handschuhen und schwarzer, orientalischer Seife.

Shiatsu = Japanische Druck-Saug-Massage, die ähnlich wie die Akupressur am Körper 100 Energiepunkte aktiviert, reibt, presst und abklopft, dadurch Spannungen löst und das Gleichgewicht herstellt.

Sollux /Solaris = Rotlichtlampe zur Wärmebehandlung.

SPA-Kapsel = Je nach Anwendung kann sie Körpergewicht und Cellulitis verringern, Stoffwechsel und Blutkreislauf steigern, Schmerzen lindern, verjüngend wirken oder einfach nur von Stress befreien.

Sportmassage = Fitness- und Aufbautraining für den ganzen Körper.

Stangerbad = Vollbad in Eichenrindenextrakt, der unter Zusatz von elektrischem Strom in die Haut eindringt. Anwendungen bei Schmerzsyndromen (Neuralgie) und

Muskelschmerzen (Myalgie).

 

Tangentor = Eine moderne Art von Massage, bei der die Thermalwasser-Temperatur und die mechanische Wirkung der Wasserstrahlen benutzt werden. Die Wassermenge in der Wanne übernimmt die von den Wasserstrahlen hervorgerufenen Schwingungen und wirkt so auch auf die nicht behandelten Körperteile.

Tai Chi = Bewegungsabläufe und Atemkoordinationsübungen, mit denen mehrere Krankheiten therapiert werden können. Tai Chi reinigt und stärkt Kräfte. Darüber hinaus

werden Entspannung und innere Ruhe vermittelt.

TCM = Eingebettet in das Grundgerüst der Traditionellen Chinesischen Medizin bildet die Akupunktur (Nadelbehandlung) den wichtigsten Grundpfeiler der TCM-Methoden. Weitere Methoden wie z.B. Fitotherapie mit Kräutern, Bambusdosen, Durchwärmen mit Kräutergetränken, Fußreflexzonen- und spezielle Massagearten sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin. In der heutigen chinesischen Krankheitsvorbeugung werden die modernen Geräte der Schulmedizin (u.a. Computersonografen der neuesten Generation) mit traditionellen TCM-Methoden eingesetzt.

Terapuls = Hohe pulsierte Frequenz erzielt tiefe Gewebeüberhitzung. Indikation: rheumatische Gelenkentzündung, HNO-Erkrankungen und Frauenkrankheiten.

Terrainkur = Planmäßige Übung im Gehen auf Wegen von bestimmter Steigung und Länge

Teilmassage (klassische) = Physikalische Therapie verspannter Muskelpartien zur Durchblutungsförderung und zur gezielten Schmerzlinderung.

TENS = Transkutane elektrische Nervenstimulation.

Thalassotherapie = Kombination aus Wassergymnastik, Algenpackungen, Meerwasserstrahl-Massagen und Sprudelbädern im warmen Salzwasser.

Thermalbad = Ein Bad in mineralstoffhaltigem Wasser mit einer Mindesttemperatur von 20°C. Wirkt entspannend auf die Muskulatur und lindert mit seinen mineralischen Bestandteilen chronische Erkrankungen von Gelenken, Rheuma und Allergien.

Thermal Wannenbad = Bad mit Thermalwasser gefüllt. Die Badetemperatur beträgt 36 bis 39 Grad Celsius. Im Thermalwasser erfolgt eine Überwärmung des Körpers und damit die Anregung der Stoffwechselprozesse.

Trinkkur = Naturwasser aus einer Trinkquelle bzw. Mineralwasser auf dem Zimmer.

Trockenes Gasbad = Der Körper (oder nur einzelne Glieder) des Patienten wird in einen speziellen Plastikbeutel verpackt, welcher mit fast 100% reinem Kohlendioxid aufgefüllt wird. Das Gas wird auch durch die Kleidung vom Körper absorbiert. Diese Behandlung erhöht die Durchblutung, die Nierenfunktion wird positiv beeinflusst und hat eine entzündungshemmende Wirkung.

 

Ultraschall = Ein bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von Krankheiten der Gelenke und der Wirbelsäule.

Unterwasser (Druckstrahl-) Massage = Massage im Vollbad mittels Handmassage, dosierbarer Wasserdruckstrahldüse unter Handhabung durch eine massierende Person oder mittels feinverteilter Düsen in der Wanne.

 

Vichy Dusche = Ganzkörpermassage, bei der von dem fließenden, warmen Meerwasser, das von oben auf den Körper herabfließt, massiert wird.

Vierkammerbad = Elektrisches Wasser-Kammerbad bei Herz- und Gefäßkrankheiten.

Vibrax- oder Vibrations-Massage = A q u a v i b r o n = Massage unter Nutzung eines vibrierenden Gerätes, durch die Vibration wird Schleim in der Lunge gelöst.

 

Wirbelmassage = Energetisch-Manuelle Rückenmassage, gegen seelische und körperliche Verspannungen.

Wechselbad = Bad mit abwechselnd heißem und kaltem Wasser.

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