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Kurschwerpunkte & Indikationen

Diese Seite bietet Ihnen eine kompakte Übersicht der Kurschwerpunkte und medizinischen Indikationen, für die wir Ihnen Kur-, Wellness- und Gesundheitshotels empfehlen. Unsere Reisen richten sich an Gäste, die ihre Gesundheit gezielt fördern, Beschwerden lindern oder präventiv etwas für ihr Wohlbefinden tun möchten.

Die dargestellten Krankheitsbilder und Indikationen helfen Ihnen dabei, das passende Kurhotel mit den entsprechenden therapeutischen Schwerpunkten zu finden. Für jede Indikation stellen wir Hotels vor, die über die notwendige medizinische Kompetenz, geeignete Anwendungen und erfahrenes Fachpersonal verfügen.

Arthrose

Gelenkschmerzen zählen zu den häufigsten altersbedingten Beschwerden. Arthrose ist dabei die weltweit am weitesten verbreitete Gelenkerkrankung und betrifft häufig Knie, Hüfte oder Schulter. Typische Symptome sind schmerzende und eingeschränkte Gelenke, die auf einen fortschreitenden Gelenkverschleiß zurückzuführen sind.

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Arthritis

Eine Gelenkentzündung (Arthritis) löst nicht nur Schmerzen aus, sondern es kommt auch zu einer Schwellung des Gelenks und einer Überwärmung oder Rötung des betroffenen Bereichs. Dies sind die typischen Zeichen einer Entzündung.

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Asthma

Hierbei handelt es sich um eine in Schüben auftretende chronische Entzündung der Bronchien, bei der sich die Atemwege verengen. Hier wird zwischen allergischem und nicht-allergischem Asthma unterschieden. Zu den Auslösern gehören beim allergischen Asthma u. a. Pollen, Staub oder Nahrungsmittel, wobei beim nicht-allergischen Asthma häufig Anstrengung, Kälte, Tabakrauch, Stress oder Medikamente eine Ursache sein können. Typische Symptome sind hier Husten, Atemnot, Kurzatmigkeit, Engegefühl in der Brust, pfeifende oder brummende Atemgeräusche und mühsames Ausatmen.
Die Bronchien reagieren durch eine chronische Entzündung überempfindlich, wobei die Schleimhaut, die das Innere der Bronchien auskleidet, anschwillt und Schleim produziert. In schweren Fällen bleibt bei jedem Atemzug etwas Luft in der Lunge, was sich Überblähung nennt. Der Sauerstoffaustausch funktioniert nur noch eingeschränkt. Es kann zu einem Sauerstoffmangel im Blut kommen. Asthma tritt in Schüben auf. Das bedeutet, dass sich die Symptome immer wieder bessern oder sogar vollständig verschwinden.

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Atemwegserkrankungen

Die Atemwege leiten Luft in jene Bereiche der Lunge, in denen Sauerstoff aus der Atemluft an das Blut abgegeben wird. In umgekehrter Richtung wird Kohlendioxid aus den Lungen über die Atemwege nach außen befördert. Erkrankungen der Atemwege können diese Vorgänge behindern und so den gesamten Körper schwächen.Atemwegserkrankungen können aber auch in einzelnen Abschnitten des Atmungstraktes sowie in jedem dieser Bereiche gleichzeitig auftreten. Die häufigsten Atemwegserkrankungen sind Entzündungen der Atemwege. Doch auch Allergien, andere den gesamten Körper betreffende (systemische) Erkrankungen und Krebserkrankungen kommen als Krankheitsursachen in diesem Bereich des Körpers infrage.

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Bewegungsapparat / Stützapparat

Der Bewegungsapparat ist ein komplexes Organsystem des menschlichen Körpers, welches der Sicherung der Körpergestalt, der Körperhaltung sowie der Bewegung bzw. Fortbewegung (Mobilität) des Körpers dient. Der Bewegungsapparat bildet mit dem Stützapparat (= passiver Bewegungsapparat) eine funktionelle Einheit und wird deshalb häufig gemeinsam als Stütz- und Bewegungsapparat besprochen. Der Bewegungs- und Stützapparat wird in den passiven und den aktiven Bewegungsapparat unterteilt. Während mit dem passiven Bewegungsapparat (Stützapparat) alle nicht beweglichen Teile (z.B. Knochen, Gelenke, Bänder, Bandscheiben) gemeint sind, umfasst der aktive Bewegungsapparat die beweglichen Teile wie Muskeln, Sehnen und Faszien.

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Bluthochdruckerkrankungen

Bluthochdruck (Hypertonie) ist eine weit verbreitete Erkrankung. Hier sind die Blutdruckwerte auf einem stetigen Hoch. Häufige Symptome sind hier beispielsweise Kopfschmerzen (oft morgens), Schwindel oder schnelle Ermüdung. Individuell trägt der Blutdruck natürlich Schwankungen mit sich. Aufregung oder starke körperliche Anstrengungen lassen den Blutdruck steigen, wohingegen bei Ruhe oder Schlaf ein niedriger Blutdruck vorhanden ist. Diese Blutdruck-Schwankungen sind normal und dadurch passt sich der Körper an die jeweilige Situation an. Auf Dauer schädigt Bluthochdruck die Gefäße und trägt so zur Entstehung von Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall bei.

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Bronchitis

Die Bronchitis ist eine Entzündung der Schleimhaut in den Bronchien. Sie wird meist durch (Erkältungs-) Viren ausgelöst und heilt innerhalb weniger Tage von selbst aus. Die Betroffenen fühlen sich in der Zeit krank und unwohl. Typische Symptome sind vor allem Husten (anfangs trockener Reizhusten, später mit schleimigem Auswurf) oder Schnupfen, eventuell auch Fieber, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen oder Heiserkeit. Eine Bronchitis kann aber auch Komplikationen verursachen und muss bei längerer Dauer in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden.

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Chronische Entzündungen / Chronische Schmerzerkrankungen

Entzündungen sind als Abwehrreaktion gegen Krankheitserreger lebenswichtig. Lebensbedrohlich können sie sein, wenn diese Abwehrleistung des Körpers zu einem Dauerzustand wird, also chronisch. Dann schädigen Entzündungen gesunde Organe und werden zum Nährboden für zum Teil schwere Folgeerkrankungen. Deshalb gilt es, durch geeignete Maßnahmen wirksam vorzubeugen und den eigenen Körper aufmerksam zu beobachten, um chronische Entzündungen frühzeitig erkennen und behandeln zu können.
Inzwischen weiß man, dass die chronische Entzündung für Krankheiten wie Alzheimer, Arteriosklerose, Arthritis, Asthma, Demenz, Diabetes, Herzinfarkt, Krebs, Morbus Crohn, Multiple Sklerose, Neurodermitis, Parkinson, Schlaganfall und Schuppenflechte mitverantwortlich ist. Denn mit der Entzündung mobilisiert das Immunsystem Botenstoffe, die nicht nur Krankheitserreger bekämpfen, sondern immer häufiger auch gesundes Gewebe angreifen. Zudem sind immunologische Signalstrukturen für die Alterungsprozesse bedeutsam, sodass Alterskrankheiten, aber auch das Altern selbst von Wissenschaftlern als Entzündungsgeschehen interpretiert werden.
Statistiken belegen: Die Anzahl chronisch-entzündlicher Erkrankungen hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen – Tendenz weiter steigend. Auffällig ist dieser Trend vor allem in Industrieländern, sodass chronische Entzündungen mittlerweile sogar als Zivilisationsphänomen bezeichnet werden. Erklären lässt sich das durch den modernen Lebensstil, der – geprägt durch ein ungesundes Ess- und Bewegungsverhalten sowie Stressfaktoren – den entzündlichen Prozessen im Körper Vorschub leistet.

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Diabetes Mellitus

Diabetes Mellitus  ist eine chronische Stoffwechselerkrankung. Betroffene haben zu viel Glukose (Zucker) im Blut und scheiden daher auch Zucker mit dem Urin aus. Im Volksmund spricht man deshalb auch von der Zuckerkrankheit. Je nach Ursache der Überzuckerung oder Hyperglykämie  so der Fachbegriff, unterscheidet man verschiedene Diabetesformen, z. B. den Typ-1- und den Typ-2-Diabetes. Gemeinsames Merkmal beider Krankheitsformen ist der zu hohe Blutzuckerspiegel. Der Grund dafür ist, dass der Körper entweder kein Insulin mehr produziert (Typ-1-Diabetes) oder es nur noch unzureichend produziert und es nicht mehr ausreichend nutzen kann (Typ-2-Diabetes). Das Hormon Insulin sorgt dafür, dass die Glukose im Blut in die Körperzellen transportiert und dort in Energie umgewandelt werden kann. Glukose ist unser Hauptenergielieferant, er steckt in allen stärke- und zuckerhaltigen Lebensmitteln und Getränken. Fehlt Insulin, gelangt nicht genug Blutzucker in die Zellen, wo er gebraucht wird. Stattdessen häuft er sich im Blut an und verursacht eine Reihe von Problemen. Deshalb sollte Diabetes frühzeitig erkannt und behandelt werden.

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Durchblutungsstörungen

Bei Durchblutungsstörungen kann das Blut nicht mehr ungehindert durch die Gefäße fließen. Das kann akut passieren oder sich schleichend entwickeln. Besonders oft betreffen Durchblutungsstörungen Beine, Füße, Arme und Hände. Typische Symptome sind blasse Haut an den jeweiligen Körperstellen, Kribbeln sowie Schmerzen bei Belastung. Verantwortlich für den gestörten Blutfluss sind durch Verkalkung oder Blutgerinnsel verengte bzw. verstopfte Blutgefäße. Die Symptome bei Durchblutungsstörungen der Extremitäten sind zum Beispiel kalte Gliedmaßen, Schmerzen, Taubheitsgefühle, blasse Haut, schlechte Wundheilung und fehlender Puls im betroffenen Glied bei Gefäßverschluss. Bei Durchblutungsstörungen von Organen können unter anderem Darminfarkt, koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt und Schlaganfall die Folge sein.

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Dysfunktion des vegetativen Nervensystems

Das vegetative Nervensystem reguliert bestimmte Prozesse im Körper, z. B. Blutdruck und Atemfrequenz. Dieses System arbeitet automatisch (autonom), ohne bewusste Mitwirkung einer Person. Störungen des vegetativen Nervensystems können sich auf jeden Teil des Körpers oder jeden Prozess auswirken. Vegetative Störungen können reversibel oder progressiv sein. Störungen des vegetativen Nervensystems sind auf eine Schädigung der vegetativen Nerven oder des Teils des Gehirns zurückzuführen, der die Körperprozesse steuert. Sie können jedoch auch ohne erkennbare Ursache von allein auftreten. Häufige Ursachen von Störungen des vegetativen Nervensystems sind unter anderem Diabetes (die häufigste), Erkrankungen des peripheren Nervensystems, Älterwerden, Parkinson-Krankheit.

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Entschlackung / Fastenkur / Übergewicht

Eine Entschlackung befreit den Körper von eingelagerten Stoffen, die ihn schädigen könnten. Man will sozusagen den Körper „entgiften“. Entschlacken gehört zu den Naturheilverfahren. Es wird viel Obst und Gemüse verzehrt und viel getrunken, um die sogenannten Schlacken aus dem Körper zu spülen.


Eine Fastenkur wirkt nicht nur entschlackend auf den Körper, sondern reinigt ihn auch von Schadstoffen und gibt ihm verlorene Energie zurück. Als kleines Extra, nimmt man ganz nebenbei auch noch ein paar Pfunde ab. Durch den gänzlich oder fast vollständigen Verzicht auf feste Nahrung, beginnt der Körper, vorhandene Depots zu leeren und baut somit eingelagerte Kohlenhydrate, Fettreserven und Vorräte an Eiweiß aus dem Bindegewebe ab. Durch die vermehrte Flüssigkeitszufuhr wird der Körper entwässert und kann leichter Schlacken und Giftstoffe ausscheiden.


Übergewicht entsteht, wenn dem Körper langfristig mehr Energie zugeführt wird, als er braucht. Übergewicht belastet den gesamten Organismus, und zwar umso stärker, je mehr überschüssige Kilos jemand auf die Waage bringt. So lastet das hohe Körpergewicht schwer auf den Gelenken, besonders auf jenen im unteren Wirbelsäulenbereich sowie auf den Hüft-, Knie- und Sprunggelenken. Die Gelenke werden schneller abgenutzt und schmerzen.

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Frauenleiden / Frauenerkrankungen / gynäkologische Erkrankungen

Als gynäkologische Erkrankungen oder Frauenkrankheiten werden all jene Krankheiten bezeichnet, die die weiblichen Geschlechts- und Fortpflanzungsorgane betreffen. Zu den häufigsten gynäkologischen Erkrankungen und Frauenbeschwerden gehören etwa Unterleibserkrankungen wie die Endometriose oder Myome, Beschwerden in den Wechseljahren, Hormon- und Zyklusstörungen sowie Menstruationsbeschwerden wie Regelschmerzen oder das Prämenstruelle Syndrom. Auch entzündliche Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane sind häufige auftretende Beschwerdebilder bei Frauen. Hierzu gehören etwa die Eierstockentzündung, die Gebärmutterentzündung, die Scheidenentzündung (Kolpitis) und die Brustentzündung (Mastitis).

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Gastroenterologische Erkrankungen (Magen und Darm)

Unter gastroenterologische Erkrankungen gehören alle Beschwerden die den Magen-Darm Trakt, die Leber, die Galle und die Bauchspeicheldrüse betreffen. Hierzu zählen Krankheiten des Magens (z.B. Gastritis, Ulcera) und des Darmes (z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Reizdarmsyndrom oder Zöliakie). Aber auch Tumore im Magen oder Darmbereich sowie Störungen der Leber, wie Leberzirrhose oder Hepatitis gehören zu den gastroenterologischen Erkrankungen.

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Gefäßerkrankungen

Vom Herz gelangt das mit Sauerstoff frisch angereicherte Blut über die Adern bis in die feinsten Blutgefäße. Von dort fließt es zurück und gelangt über die Venen zurück zum Herzen. Erkrankungen von Venen und Adern stören den lebenswichtigen Fluss des Blutes und haben daher häufig schwer wiegende Auswirkungen. Bluthochdruck oder koronare Herzkrankheit beispielsweise sind zwei der wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall. Aber auch medizinisch weniger ernsthafte Besenreiser oder Krampfadern sind Erkrankungen der Blutgefäße. Auch Durchblutungsstörungen gehen in den allermeisten Fällen auf beschädigte Blutgefäße zurück. Eine besondere Rolle spielen die arteriellen Durchblutungsstörungen. Sie sind die Ursache für so ernste, mitunter sogar lebensbedrohende Erkrankungen wie Angina pectoris, Arteriosklerose, Koronare Herzkrankheit, Schlaganfall und paVK, die periphere arterielle Verschlusskrankheit. Die Schaufensterkrankheit ist ein Stadium der paVK. Thrombosen verursachen Durchblutungsstörungen in den Venen.

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Hauterkrankungen / dermatologische Erkrankungen (Akne, Hautentzündungen)

Die Haut ist das größte Organ des Menschen und erfüllt vielfältige Funktionen: Sie regelt Feuchtigkeit und Temperatur, dient als Sinnesorgan und Schutzschild. Zugleich ist sie sensibel und braucht entsprechende Hautpflege. Wird sie vernachlässigt, entwickeln sich leicht Hautkrankheiten. Manche Krankheiten und Hautveränderungen können auch ohne eigenes Zutun auftreten. Hautkrankheiten können vielfältige Ursachen und Auslöser haben. Meist entstehen sie als Reaktion auf einen „Angriff“ von außen.
Hauterkrankungen durch Infektionen sind ansteckend. Bakterien und Viren können immer dann wirksam werden, wenn sie durch eine Eintrittspforte wie eine kleine Verletzung die obere Hautschicht überwinden und sich in tieferen Schichten breitmachen. Die körpereigene Abwehr versucht, sie zu attackieren, was zu einer Entzündungsreaktion führt. So können einige Hauterkrankungen, wie zum Beispiel die Akne oder das Atherom, sowohl eine nicht-entzündliche als auch eine entzündliche Verlaufsform haben. Faktoren wie psychische Belastung sowie chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus begünstigen besonders entzündliche Hauterkrankungen.

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Herzerkrankungen

Herzerkrankungen bzw. Herzkrankheiten sind Erkrankungen, die sich vorwiegend am Herzen manifestieren bzw. ihre Ursache im Herzen haben. Sie sind die Domäne der Kardiologie. Dies schließt operative Verfahren und Medikamentengaben gleichermaßen mit ein. Herzkrankheiten können viele unterschiedliche Ursachen haben, die von angeborenen Herzfehlern über Allergien bis hin zu entzündlichen Herzerkrankungen reichen. Ganz besonders häufig treten die sogenannten koronaren Herzerkrankungen auf, welche durch eine allmähliche „Verkalkung“ der Herzkranzgefäße gekennzeichnet sind und zu Angina Pectoris oder einem Herzinfarkt führen können.

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Hormonelle Erkrankungen

Eine Blutuntersuchung (Hormonstatus) gibt genauere Hinweise, welche Hormone fehlen bzw. vom eigenen Körper zu wenig oder zu viel produziert werden. Eine Störung des Hormonhaushalts ist oft die Ursache für Erkrankungen der unterschiedlichsten Art. Ursachen können eine falsche Ernährung, Stress, verschiedene Umweltschadstoffe, zu viel oder zu wenig Sport sein. Alle diese Faktoren haben Auswirkungen auf den Hormonspiegel. Insbesondere Östrogen, Progesteron und Testosteron, Schilddrüsenhormone, Adrenalin, Cortison und Melatonin sind die Hormone, die spürbar in unser tägliches Leben eingreifen und sich bei Mangel oder Überproduktion negativ bemerkbar machen. Ein Ersatz von Hormonen durch Hormonersatzpräparate ist in manchen Fällen möglich.

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Kehlkopf- und Halsentzündungen

Halsentzündungen werden meist durch einen Infekt verursacht, der sich zu einer Erkältung, Grippe oder Mandelentzündung, Entzündung der Stimmlippen (Laryngitis) entwickeln kann. Als Kehlkopfentzündung (Laryngitis) bezeichnet man eine akute oder länger anhaltende (chronische) Entzündung der Kehlkopfschleimhaut. Typische Symptome sind Heiserkeit und Husten. Eine akute Kehlkopfentzündung lässt sich meist mit einfachen Mitteln wie Schonung der Stimme, Dampfinhalationen sowie schleimlösenden und entzündungshemmenden Medikamenten behandeln. Sie heilt normalerweise innerhalb von wenigen Tagen folgenlos aus. Bei der selten auftretenden bakteriellen Begleiterkrankung verordnet der Arzt zusätzlich ein Antibiotikum. Schwillt die Kehlkopfschleimhaut stark an, kann es in seltenen Fällen auch zu Atemnot kommen. In diesen Fällen erfolgt die Therapie im Krankenhaus. Zur Abschwellung der Schleimhaut muss dann meist das entzündungshemmende Mittel Kortison gegeben werden. Die chronische Laryngitis kann zum Beispiel durch Rauchen, Schadstoffe in der Atemluft, eine andauernde übermäßige und falsche Belastung der Stimme oder durch den Rückfluss von Magensäure in Speiseröhre und Rachen entstehen. Die Behandlung richtet sich hier nach der Ursache.

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